Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen. Aus verschiedenen Gründen kommt es zu einem Abbau von Nervenverbindungen und dadurch zu einem Verlust der sogenannten kognitiven Leistungen wie Gedächtnis, Orientierung, Sprache, Lernfähigkeit, Urteilsvermögen, aber auch sozialen und emotionalen Fähigkeiten.
Vor allem das Kurzzeitgedächtnis, Denkvermögen, die Sprache, die Motorik und auch die Persönlichkeitsstruktur sind betroffen.
Die Desorientierung erfolgt im Bezug auf räumliche, zeitliche, situative Orientierung und zur eigenen Person.

Die Validationsmethode ist eine Theorie und eine Methode, um mit sehr alten, desorientierten Menschen zu kommunizieren, bei denen häufig die Diagnose Alters-Alzheimer gestellt wurde.
Sie wird bei desorientierten, sehr alten Menschen (über 75 Jahre) angewendet, die sich laut Feil in folgenden Stadien befinden:

  • Die mangelhafte Orientierung
  • Die Zeitverwirrtheit
  • Sich wiederholende Bewegungen
  • Das Vegetieren

Sehr alte Menschen, die unfähig sind mit körperlichen, sozialen und psychischen Verlusten zumzugehen, kann eine Validation helfen.
So kann Isolation, Rückzug und das Sich-Hineinversetzten in die Vergangenheit vermindert werden. Wenn die Vergangenheit wichtiger wird als die Gegenwart, kann es kommen, dass Erlebnisse der Vergangenheit zur Gegenwart werden.
Die Validation bietet Möglichkeiten in der verbalen und nonverbalen Kommunikation um dem entgegen zu steuern.