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Warum?

Depressionen und Angsterkrankungen werden zu einem immer größeren gesundheitlichen Problem in den westlichen Industrienationen. Die WHO geht davon aus, dass Depression bis zum Jahr 2020 die dritthäufigste Erkrankung weltweit sein wird. Die Ursachen sind vielfältig, sowohl familiäre wie auch berufsbedingte schwere Probleme können zur psychischen Erschöpfung führen. Aber auch die weltweit angespannte Wirtschaftlage und die damit einhergehende Angst, den Job zu verlieren, führt zu schweren psychischen Belastungen, die oft nicht mehr erträglich sind. Betroffen kann jeder sein: vom Kind bis zum Erwachsenen.

Nachdem ich 20 Jahre lang in den größten Banken Österreichs gearbeitet habe, erlebte ich die wirtschaftlichen Änderungen im Laufe der Jahre mit. Der Druck auf die Mitarbeiter stieg kontinuierlich an und es kam zunehmend zu Überlastungssymptomen und psychosomatischen Beschwerden. Klagen über Verspannungen im Rücken, Kopf und Nackenschmerzen, Magenschmerzen, Schlaflosigkeit, Nervosität, erhöhter Blutdruck, Druckgefühle im Körper oder andere physische Beschwerden haben rasant zugenommen. Nachdem im Freundeskreis einige ein Burnout Syndrom entwickelten, begann ich mich mit dem Thema zu beschäftigen. In meiner Diplomarbeit zum Abschluß der Tanztherapie mit dem Titel „Tanztherapie mit Burnout- Patienten in einer Rehabilitatseinrichtung für psychischer Erkrankungen“ habe ich mich eingehend mit dem Burnout beschäftigt und beschreibe meine therapeutische Arbeit mit Menschen, die sich bereits im Burnout befinden. An dieser Klinik bin ich noch immer tätig.

Leider sucht nur jeder vierte Betroffene einen Arzt auf oder sucht professionelle Hilfe. Doch auch hier gilt, wie bei vielen anderen Erkrankungen, wer frühzeitig mit seinen Beschwerden Hilfe sucht, hat die Chance auf eine Verbesserung oder gar Heilung von seinem Leiden.
Daher habe ich ein eigenes, körperorientiertes Programm entwickelt, welches präventiv einem Überlastungssyndrom vorbeugen kann.
Dieses biete ich sowohl für Gruppen, als auch für Einzelpersonen an, um die Eigenwahrnehmung zu sensibilisiere, die Selbstregulation zu fördern und das gesundheitlichen Gleichgewichts wieder herzustellen.